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Flockenstieliger Hexen-Röhrling (Neoboletus erythropus)

Ordnung Röhrlingsverwandte (Boletales)
Familie Röhrlinge (Boletaceae)

Tussenhausen, 19. September 2020; Vorkommen Juni bis Oktober im Laub- und Nadelwald; sehr guter Speisepilz, auch zum Trocknen geeignet.

Wegen der wildlederartigen Oberfläche des Hutes wird der Flockenstielige Hexen-Röhrling auch Schusterpilz genannt. Er ist vorwiegend in der Nähe von Fichten, aber auch von Rotbuchen und Eichen zu finden. Der dunkelbraune Hut des oft stattlichen Pilzes kann bis zu 20 cm breit werden, der Stiel ist dick, fest und mit roten Schüppchen auf gelblichem Untergrund bedeckt.

Das leuchtend rote Porenfutter, die sich sofort schwarz-blau verfärbenden Schnittstellen und auch der Name "Hexenröhrling" laden auf den ersten Blick nicht zum Verzehr des Pilzes ein.
Die Blauverfärbung ist eine harmlose enzymatische Oxidationsreaktion, die z. B. auch beim Maronenröhrling zu sehen ist. Es gibt sogar eine Regel, dass blauverfärbenden Röhrlinge ohne Netzzeichnung am Stiel essbar sind.

Verwechslungsgefahr besteht mit dem Netzstieligen Hexenröhrling, der am Stiel besonders kurz unter dem Hut eine deutliche Netzzeichnung hat. Dieser ist nach ausreichendem Erhitzen ebenfalls essbar.
Die Merkmale des ebenfalls rotporigen und giftigen Satans-Röhrlings und auch des Schönfuß-Röhrlings, der allerdings gelbe Poren hat, sollte man sicherheitshalber kennen.


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Aktualisiert 09/2020